In einem Rettungsfahrzeug gibt es viele interessante Dinge zu entdecken
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Wir von der Neubrandenburger DRK Rettungswache öffnen hier mal alle Türen eines modernen Rettungswagens für Euch. Das ist übrigens ein ganz normales Serienfahrzeug, das anschließend von einem so genannten "Ausbauer" zum Rettungswagen umfunktioniert wird. Der Ausbauer, der unser Fahrzeug umgebaut hat, hat in unserer Heimatstadt Neubrandenburg sogar seinen Betrieb. |
Ein wichtiges Teil der Ausstattung: ein Gerät für die Elektro-Kardiographie, kurz EKG – hast Du vielleicht schon mal gehört. Das EKG-Gerät leitet die elektrischen Aktivitäten des Herzens ab und gibt sie in Form von Kurven auf dem Monitor des Gerätes wieder und druckt sie auf Papier aus. Damit können Arzt und Rettungsassistent die Funktion des Herzens überprüfen und überwachen. |
Dieses Gerät im Fahrzeug ist zugleich ein Defibrillator. Defibrillatoren gehören zur Standardausrüstung jedes Rettungs- und Notarztwagens. Es handelt sich dabei um Geräte zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, z. B. wenn das Herz viel zu schnell schlägt. Der Arzt und auch die Rettungsassistenten wollen mit dieser Art der Behandlung dafür sorgen, dass das Herz wieder normal schlägt und nicht stehen bleibt. |
In mehreren Schränken, der fahrzeugeigenen „Apotheke“ befinden sich Medikamente aller Art: Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Cortison und Zucker, falls ein Patient unterzuckert und somit kurz vor dem „Umkippen“ ist. Logo, Verbandszeug, Spritzen und Kanülen gibt’s natürlich massenhaft. Auch Fieberzäpfchen für Kinder sind an Bord. |
Und da gibt es noch eine so genannte Vakuummatratze. Damit können wir schwer verletzte Patienten stabilisieren. Dies Matratze ist ungefähr so lang wie ein Erwachsener und in ihr drinnen befinden sich ganz viele Kügelchen. Wenn der Verletzte nun darauf gelegt wurde, wird aus dieser Vakuummatratze die Luft mit einer Pumpe abgesaugt und der Körper stabilisiert. Würde der Patient aus dieser abgesaugten Matratze aufstehen, hätte man einen Abdruck des gesamten Körpers. So als wenn Ihr Eure Hand in einen Kuchenteig drücken würdet. |
Als kleinen Trost gibt es für unsere ganz Kleinen immer ein Plüschtier, an dem übrigens super alle Untersuchungen und Maßnahmen, die Ärzte und Rettungsassistenten an ihren kleinen Patienten durchführen wollen, erklärt und gezeigt werden können. |
Rund 150.000 Euro kostet so ein Einsatzfahrzeug. Das Fahrzeug muss jährlich gewartet werden und in jedem Jahr zum TÜV und zur Abgasuntersuchung, der AU. |
weitere Angebote
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Ansprechpartner
Rettungswache
Robert-Blum-Strasse 32
17033 Neubrandenburg
Rettungsdienst
Notruf 112
Krankentransport 19222
Wachleiter
Karsten Neumann
Tel: 0395 / 560 39 25
stellv. Wachleiter
Marco Studier









